Geboren 1959 in Schwäbisch Hall, Studium der Germanistik, Kunstgeschichte, Film- und Fernsehwissenschaften. Seit 1980 Inhaber des Paria Verlags. 1980-1990 (Mit)Herausgeber diverser Zeitschriften und Literaturveranstalter (u.a. „Polytexte – The words meet the objects, Frankfurt 1987“), 1985-1994 Feuilletonredakteur und freier Literatur- und Filmkritiker. Gründete zusammen mit Hadayatullah Hübsch die 60/90-Bewegung. 1994-1999 diverse Jobs (Sekretär eines Bankdirektors, Türsteher, Nachtportier, Putzhilfe). Seit 1999 im unermüdlichen Einsatz für das gedruckte Buch im eigenen Antiquariat (www.antiquariat-rueger.de). Seit 2025 auch wieder journalistisch tätig. Lebt in Frankfurt/Main.

Mitherausgeber / Autor u.a. folgender Bücher:

1981 Unterholzliteratur. Lyrik und kleine Prosa
1984 Station to Station – Zweigleisiger Alltag
1987 Frankfurt tanzt den Tango
1990 Brinkmann – Der Dichter im elektrischen Versuchslabyrinth der Städte
1993 Jörg Fauser: Ich habe eine Mordswut, Briefe an die Eltern 1956-198

2025 Jürgen Ploog, West End

Zurufe

Statements, die mir in jungen Jahren auf meinem journalistischen Weg den Rücken gestärkt und viel bedeutet haben:

„Vielen Dank für Deinen Artikel im Auftritt, der sehr gut gelungen ist. Ich bin wirklich begeistert davon und werde mir erlauben, ihn künftig in Kopie beizulegen, wenn es darum geht, jemanden auf G. [Rainer Maria Gerhardt] anzusprechen.“ Postkarte von Helmut Salzinger, 2.10.1988

„Ein Dankeschön für diese taz-Geschichte. Fabelhaft. Gründlich. Prima geschrieben. Ein Genuß. Bloß gut, daß wir noch Kerle wie dich haben …“ Brief von Carl Weissner, 26.6.1990

„Ich bin erfreut und erschüttert. Erfreut, weil Sie mit Trakl beginnen, dessen Gedichte seit Jahrzehnten neben meinem Bett liegen und erschüttert, weil Sie die Wurzeln meiner Arbeit erkannt, bloßgelegt und festgehalten haben; seit vielen Jahren sind Sie, Herr Rüger, der Allererste, dem dies gelungen ist, der sich diese Mühe gemacht oder den Blick oder Instinkt dafür hatte, bzw. hat, (auf schwäbisch würde man sagen: Ha no, s’isch halt a gründlicher Mensch!) …“ Brief von Arthur Fauser, 2.7.1990

„Sie sind ein guter Journalist und, was mehr bedeutet, ein anständiger Kerl.“ Brief von Wolf Wondratschek, 1991

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