Ekel vor der Welt

Wohnung von Peter O. Chotjewitz in Haunetal-Kruspis, 27.1.1986

Gesprächsteilnehmer: Peter O. Chotjewitz, Wolfgang Rüger, Ralf Semmler.

INTERVIEWER: Wann haben Sie Brinkmann kennengelernt?

CHOTJEWITZ: Ich weiß nicht mehr, wann wir uns kennengelernt haben, und wie wir uns kennengelernt haben, das kann ich nur noch vermuten. Mitte der sechziger Jahre war es relativ einfach sich kennenzulernen, denn es gab diese Gruppe der noch relativ jungen, aber schon etablierten Schriftsteller, die man in Stichworten umschreiben könnte mit Enzensberger, Grass, Lenz, Böll, Walser, Ilse Aichinger, Ingeborg Bachmann, also alles Autoren, die Mitte der sechziger Jahre angefangen hatten zu schreiben. Bachmann und andere etwas früher. Enzensberger, Höllerer usw. etwas später. Mitte der sechziger Jahre waren die inzwischen schon zehn Jahre am Markt oder im literarischen Bewußtsein und waren die dominate Gruppe in dieser Zeit. Und an dieser dominanten Gruppe, an jeder dominanten Gruppe, scheitert ja zunächst einmal jede neue Generation. Man versucht dagegen zu opponieren, man versucht, auch neue Wege zu gehen, und gleichzeitig wird sie auf objektive Weise immer wieder von so einer dominaten Gruppe behindert. Eben einfach dadurch, daß in den Feuilletons, bei der Literaturkritik zunächst nur die Veröffentlichungen und die Arbeit dieser Gruppe wahrgenommen wird. Das wirkt sich auch ökonomisch aus, man hat es einfach sehr viel schwerer, einen Verlag zu finden oder in den Medien unterzukommen Man wird auch weniger eingeladen, zu Lesungen und Diskussionen. Wahrscheinlich ist das zu allen Zeiten so gewesen und auch heute noch so, jedenfalls war es damals so, daß die Leute, die nachrückten und die meistens nur in irgendwelchen Untergrundzeitschrtiften oder kleinen Literatur- und Kulturzeitschriften mal einen Text veröffentlichen konnten oder im Selbstverlag oder im Verlag eines Freundes mal ein paar Sachen herausbringen konnten, die kannten sich dann untereinander.

Dafür interessierte ich mich, und ich gehe davon aus, daß natürlich auch Leute wie Brinkmann in erster Linie gekuckt haben, was läuft denn da jetzt an neuen Strömungen und Gegenströmungen. Als ich den Namen Brinkmann zuerst hörte, hatte er schon das Glück gehabt, über Dieter Wellershoff sehr gefördert zu werden. Ich weiß nicht, wie weit Wellershoff ihn tatsächlich gefördert hat, ich weiß auch nicht, ob Brinkmann das zu allen Zeiten immer als eine Förderung begriffen hat, aber ich würde doch sagen, spätestens 1965 war diese Gruppe, die Wellershoff um sich geschart hatte, in den Feuilletons präsent. Wenn man das heute nachliest, dann würde man feststellen, daß diese Leute oft als Gruppe rezensiert wurden oder wenn einer daraus einen Text publiziert hat, daß das dann auch immer im Gruppenkontext wahrgenommen wurde. Diese Gruppe um Wellershoff wurde ja regelrecht unter dem Schlagwort „Kölner Realismus“ gehandelt, wobei dann auch Autoren wie Nicolas Born und Günter Seuren dazu gerechnet wurden. Nicolas Born war seit Herbst 1963 in Berlin, mit ihm war ich ziemlich eng befreundet, Günter Seuren lernte ich spätestens 1967 bei einer Tagung der Gruppe 47 kennen, wo auch Born war, Brinkmann soweit ich weiß nie. Es existierte so ein Netz von Bekanntschaften und für mich war klar, den Brinkmann gibt es, und er ist einer von uns. Ich werde ihm irgendwann mal auf einer Buchmesse oder einer Veranstaltung begegnet sein, und da ist man dann hingegangen und ist gleich ins Gespräch gekommen.

Damals fand ich auffällig an Brinkmann, das muß um 1966 gewesen sein, daß er schon eine Art Anhang hatte, daß er für sein Selbstbewußtsein als Autor gar nicht so darauf angewiesen war von den Platzhirschen des Feuilletons, der Literaturkritik, des Verlagswesens und des Literaturbetriebes gefördert und anerkannt zu werden. Er hatte schon eine Gefolgschaft, aber wie das zustande gekommen ist, weiß ich nicht genau, und ich muß sagen, von dem, was ich an Texten von ihm kenne, kann ich es mir auch nicht erklären. Aber ich entsinne mich, daß ich auf Veranstaltungen war, wo der Auftritt Brinkmanns einfach etwas Besonderes darstellte, gegenüber dem Auftritt von Leuten, die etwa ähnlich einzustufen wären. Das ging sogar soweit, daß er bei einer Lesung von 1966, für die er angekündigt war, wo z.B. Gerhard Rühm auftrat und andere, gar nicht selbst kam, sondern seinen Schwiegervater schickte, und der las seine Texte vor. Er war damals glaube ich krank und konnte nicht kommen. Das wurde aber offensichtlich akzeptiert vom Publikum, d.h. das Publikum war offenbar wegen Brinkmann gekommen und kannte seine Texte auch und fand es ausreichend, daß da überhaupt Brinkmann-Texte vorgelesen wurden.

Das wäre also ein bißchen die Vorgeschichte, man kannte sich und duzte sich. 1967 bin ich nach Rom gezogen und habe Brinkmann dann nur noch sehr selten gesehen. Sehr oft haben wir uns auch bis 1967 nicht getroffen, er wohnte in Köln und ich in Berlin, aber ich kam ein paar mal nach Köln, weil ich da auch Freunde hatte, Wolf Vostell, mit dem ich viel zusammengearbeitet habe und Peter Feckel, der im Rundfunk ziemlich viel für junge Literatur machte. Wenn ich in Köln war oder er in Berlin, dann trafen wir uns, aber wir waren eigentlich nie richtig verabredet, sondern man lief sich so über den Weg. Die Szene Mitte der sechziger Jahre war auch sehr klein und überschaubar, würde ich sagen. Einmal haben wir uns in Berlin noch zufällig getroffen, ich war auf dem Weg zum Flugplatz Tempelhof und er kam vom Flugplatz, das war 1968. Wir gingen dann in eine Kneipe gleich gegenüber und saßen eine Weile zusammen. Damals wollte Brinkmann zu einer literarischen Tagung der Akademie der Künste in Berlin und zwei oder drei Tage später las ich in der Zeitung, daß er angeblich Marcel Reich-Ranicki damit gedroht hätte, ihn mit einem Maschinengewehr zu erschießen. Das war aber gar nicht so weit außerhalb seines Auftretens, denn er trat ja immer so ein bißchen wie die zornigen jungen Männer der fünfziger Jahre auf. Bei seinen Auftritten hatte er auch oft eine schwarze Lederjacke an, und er hatte ein bißchen das Auftreten eines Rockers. Er war klein und gedrungen, mit einem etwas dicken Kopf, und er trat eben ein bißchen wie der zornige junge Mann auf. Das fiel aber damals nicht besonders aus dem Rahmen, denn das machten andere auch, und das machen sie auch heute noch.

Was seinen Widerwillen gegen diesen Literaturbetrieb angeht, wie er sich z.B. einer Person wie Reich-Ranicki gegenüber ausdrückte und wie er ihn angegriffen hat, das lag auch nicht so weit weg von der Zeitströmung. Also wir alle haßten Leute wie Günter Grass, Joachim Kaiser oder Marcel Reich-Ranicki. Der Einzige, der sich so ein bißchen raushalten konnte, war eigentlich nur Walter Höllerer in Berlin, weil der sehr viel für die jungen Schriftsteller tat. Daß der im Grunde genommen auch sehr hinterfotzig war und Leute wie heiße Kartoffeln fallen ließ, wenn sie beim Literaturbetrieb nicht ankamen, das haben wir erst sehr viel später gemerkt. Die Rivalitäten zwischen den etablierten und den nachrückenden Schriftstellern waren sehr groß, ich glaube, die waren größer als heute, und das drückte sich dann eben in so einer Abwehrhaltung der jüngeren Literaten aus, zu denen auch Brinkmann gehörte.

In der Zeit, als ich in Rom war, habe ich ihn nur zwei, drei Mal gesehen. Dann haben wir uns natürlich auch mal beim März Verlag gesehen. Wiedergetroffen habe ich ihn eigentlich erst, so daß sich daraus eine dauerhaftere Beziehung ergeben hätte, als er im Herbst 1972 nach Rom in die Villa Massimo kam. Da wirkte er auf mich sehr verändert, er hatte den Habitus des zornigen jungen Mannes, zumindest in der Kleidung, aber auch im Auftreten, abgelegt. Er trat ein bißchen kleinbürgerlich und etepetete gekleidet auf, mit hellem Staubmantel und merkwürdig gedeckten Anzügen, wie sie Abteilungsleiter von der Raiffeisen-Genossenschaft tragen, auch mit weißen Hemden und Krawatte, und behauptete, er lege jetzt großen Wert auf Umgangsformen, und dieses Duzen, ohne sich überhaupt richtig zu kennen, lehne er ab. Brinkmann beklagte sich auch ständig darüber, daß so viele Leute schlechte Manieren hätten. Ich erinnere mich an zwei, drei große Kräche in der Zeit, in der wir in Rom zusammen waren, die er veranstaltete, weil jemand ihn geduzt hatte oder zu kumpelhaft und kameradschaftlich an ihn herangetreten war. Gleichzeitig war es so, daß ihn anscheinend ein Ekel vor der Welt erfaßt hatte, es kam ihm alles schmutzig und zerfallen vor. Oft sprach er auch davon, daß es zu viele Menschen gäbe, und daß fünf Millionen Weltbevölkerung das Maximum sei. Wir haben allerdings nie bei unseren Treffen darüber gesprochen, wie er sich das vorstellte. In Rom sind wir viel spazieren gegangen, und er beklagte sich ständig über die Häßlichkeit, über das schlechte Benehmen, den Müll und den Zerfall. Es ging ihm offenbar alles fürchterlich auf die Nerven, aber was diese Veränderung in seinem Wesen hervorgerufen hat, weiß ich nicht. Zwischen dem Brinkmann von 1969/70 und dem Brinkmann in Rom, gerade dadurch, daß ich ihn lange nicht gesehen hatte, war eine ganz starke Wesensveränderung sichtbar.

INTERVIEWER: Ein Hauptaspekt in „Rom, Blicke“ ist, daß Brinkmann Italien und Rom völlig ablehnt. Hat ihn das regelmäßige Einkommen in die Villa Massimo gelockt?

CHOTJEWITZ: Das ist für mich die Frage. Tatsache ist, daß er von einem bestimmten Zeitpunkt an am unteren Rand des Existenzminimums gelebt hat, andererseits war das, wenn ich ihn richtig verstanden habe, eine bewußte Entscheidung, nämlich kein Geld zu verdienen. Einer der Punkte, die er mir immer wieder in Gesprächen vorwarf, und den er in „Rom, Blicke“ wieder aufnimmt, ist, daß ich Sachen geschrieben habe, um Geld damit zu verdienen. Ich hatte den Eindruck, daß er nichts dagegen hatte, für die Sachen, die er schrieb, Geld zu bekommen. Es war nicht so, daß er die Armut direkt als Wert an sich gewollt hätte, aber er hat es für sich abgelehnt, Sachen nur deshalb zu schreiben, weil man Geld dafür bekommt. Er hatte eine gewisse Verachtung für mich, weil ich immer noch Sachen geschrieben habe, die ich vielleicht nicht geschrieben hätte, wenn ich kein Geld dafür bekommen hätte. Er hat eine ökonomische Notlage in Kauf genommen, das war immer da, und deswegen war die Annahme des Stipendiums in Rom ein Widerspruch, zumal er schon mit großem Widerwillen hingereist ist.

Wenn man „Rom, Blicke“ liest, kann man sagen, er weiß, ehe er nach Rom fährt, daß es ihm nicht gefallen wird. Er fährt gewissermaßen nach Rom, damit es ihm nicht gefällt. „Rom, Blicke“, so faszinierend es als Sprachkunstwerk auch sein mag, enthält doch, was die Tatsächlichkeit von Rom betrifft, viele Fehleinschätzungen. Was auch darauf zurückzuführen ist, daß Brinkmann gar nicht sehen wollte. Ich habe bei „Rom, Blicke“ den starken Eindruck, er wollte nicht sehen, was man in Rom sieht, er wollte nicht erleben, was man in Rom erleben kann. Er wollte eigentlich nur das sehen und erleben, wo er vorher schon wußte, daß er es hassen würde. Das war mein Eindruck. Was eigentlich in einem Widerspruch steht zu seiner doch sehr klaren Schreibe, das merkt man auch als Grundhaltung, wie er an Personen herangeht. Er geht an Personen heran und leistet sich auf den ersten Blick ein Pauschalurteil und hinterfragt nicht. Er macht sich gar nicht die Mühe zu hinterfragen, wer ist dieser Mensch. Das Gleiche macht er auch mit der Stadt. Von daher gesehen habe ich nie richtig verstanden, warum er nach Rom gegangen ist.

INTERVIEWER: Hat sich Brinkmann überhaupt dazu geäußert, wie er sich die finanzielle Absicherung seines Lebens vorstellt? Auftragsarbeiten und Verwertungszwänge hat er abgelehnt, und es gibt wohl kaum einen Schriftsteller, der ohne das überleben könnte, und alles andere müßte man dann doch als völlig weltfremd bezeichnen.

CHOTJEWITZ: Weltfremd würde ich nicht sagen, denn so ein Leben wie er es geführt hat und wie er es auch führen wollte, das gehört mit zur Welt. Ich schätze es so ein, daß er, wenn er es gewollt hätte, genügend Auftragsarbeiten bekommen hätte, um ein relativ sorgenfreies Leben zu führen. Das ist gar keine Rarität, das haben eine ganze Reihe Autoren gemacht, auch schon vor fünfzehn Jahren. Brinkmann hätte aber auch noch weitere Verwertungsmöglichkeiten gehabt, die er ganz bewußt außer acht gelassen hat, denn wenn er etwas schrieb, dann hätte er es auch vorab schon veröffentlichen können. Auch von dem, was für ihn die literarisch vertretbare Ebene war, hätte er Zweitrechtsverwertungen betreiben können, aber das hätte natürlich vorausgesetzt, daß er eine Krämermentalität entwickelt. Diese Art von Umgang mit Literatur scheint ihm jedoch zuwider gewesen zu sein, also nicht nur das Annehmen von Rezensionen oder Texte nur deshalb schreiben, weil jemand sagt: Ich mache eine Anthologie, hättest du nicht Lust, einen Text dafür zu schreiben. Nicht nur diese Art, sondern eben auch das bürokratisch kommerzielle Verwerten von Texten scheint ihm widerstrebt zu haben und mit zu seiner finanziellen Misere beigetragen zu haben.

Ich finde bei all diesen Dingen, daß zwei Aspekte bisher gar nicht untersucht wurden, gerade in „Rom, Blicke“ klingt doch wohl an, daß sein Verhältnis zu seiner Frau sehr problematisch war. Ich entsinne mich, daß z.B. Piwitt diesen Strang von „Rom, Blicke“ schlicht als eine der schönsten Liebesgeschichten der neueren deutschen Lietratur interpretiert hat, und so wird es ja wohl auch allgemein gesehen, als eine sehr exzessive und weitläufige Liebeserklärung an seine Frau. Was ich mich beim Lesen dieser Liebeserklärungen, von denen der Text nur so strotzt, gefragt habe: Wozu gibt ein Mann eigentlich so viele Liebeserklärungen ab, wozu erklärt er seiner Frau, daß die ganze Menschheit hassenswert sei, aber sie der einzige liebenswerte Mensch in diesem Dreck ist. Es scheint doch so zu sein, daß diese Frau ihm eigentlich sehr fern ist, er besingt sie nur, er überreicht ihr das nur, aber sie scheint ganz fern zu sein. Dieser Exzeß an Liebeserklärungen ist eigentlich typisch für eine unerreichbare Geliebte, für den Dialog mit einer unerreichbaren Geliebten. Da drückt sich für mich ein sehr problematisches Verhältnis zu dieser Frau aus, das müßte man auch noch einmal genauer hinterfragen: Was hat diese Liebesbeziehung eigentlich für eine Bedeutung, und ist möglicherweise das Problematische dieser Liebesbeziehung immer da gewesen? Und wenn es nicht immer da war, wie ist es dann entstanden? Ich habe manchmal das Gefühl gehabt, daß er sich von seiner Frau getrennt hatte und würde sie nun aus der Ferne lieben. Die Frage ist jetzt: Was hat das für einen Einfluß auf seine Wesensveränderung und auf die Veränderungen im Schreiben bei ihm gehabt?

Das Zweite, worüber ich eigentlich nie etwas gelesen habe, ist: Welche Auswirkungen haben eigentlich die Drogen bei ihm gehabt? Ich gehe davon aus, daß er zumindest in den späten sechziger und frühen siebziger Jahren auch mit Drogen operiert hat. Er wird ja auch nicht umsonst seine Anthologie damals „ACID“ genannt haben. Ich gehe davon aus, daß nicht nur Dope, sondern auch „ACID“ für ihn zumindest zeitweise eine Rolle gespielt hat. Ob und wie er mit Drogen experimentiert hat, müßte eigentlich seine Frau wissen.

INTERVIEWER: Wie war seine Produktion in Rom angelegt, hat sie auf Veröffentlichung gezielt? Brinkmann hat seine Arbeiten wohl größtenteils schon komplett mit Layout versehen in Mappen angelegt.

CHOTJEWITZ: Es waren alles Entwürfe und Rohfassungen für eine Publikation, das merkt man an den Texten, die sind schon sehr genau ausformuliert, aber wie er es publiziert hätte, das kann man heute schlecht sagen. Sein Tod war ja nicht zu erwarten, obwohl es so war, daß ich, als ich von seinem Tod hörte, im ersten Moment gedacht habe, er hat Selbstmord begangen, bis ich hörte, wie es gewesen ist. Von der Art wie Brinkmann seit 1972 in Erscheinung trat, erschien ein baldiger Tod fast logisch.

INTERVIEWER: „Rom, Blicke“ bricht ja in dem Augenblick ab, als Brinkmann das problematische Verhältnis zu seiner Frau in den Briefen eingesteht, und sich beschwert, daß er ihr so wunderbare Briefe schreibt und von ihr nichts zurückkommt.

CHOTJEWITZ: Da müßte man dann die Editionspraxis untersuchen, ob „Rom, Blicke“ wirklich abbricht. Was auffällig ist, ist, daß Sachen herausgefallen sind, teilweise nur Wörter, aber auch ganze Texte. Zumindest wüßte ich ganz gerne mal, was rausgelassen worden ist und unter welchen Gesichtspunkten das geschehen ist. Legitim ist es sicher, denn es ist schwierig, unfertige Werke herauszugeben, aber dann würde ich doch schon ganz gerne die Kriterien der Publikation kennenlernen. Im übrigen bin ich gar nicht sicher, ob „Rom, Blicke“ wirklich abbricht, oder ob nicht weitere Bücher vorliegen, die aus irgendwelchen Gründen dann nicht publiziert worden sind.